Warum Lehrer:innen oft an sich selbst zweifeln

Viele Lehrer:innen haben ein starkes inneres Bild davon, wie guter Unterricht aussehen sollte. Wenn die Realität diesem Bild nicht entspricht, entstehen Selbstzweifel.

Psychologisch betrachtet entsteht hier eine Spannung zwischen Ideal-Selbst und Real-Selbst.

Wo Selbstzweifel im Schulalltag konkret entstehen

  • wenn Schüler:innen nicht erreichbar scheinen
  • wenn Unterricht nicht „rund“ läuft
  • wenn äußere Rahmenbedingungen die eigenen Ideale begrenzen

Selbstzweifel entstehen nicht, weil Lehrer:innen ungeeignet sind, sondern weil sie hohe innere Maßstäbe haben.

Ein hilfreicher Perspektivwechsel

Entlastend ist es, sich zu fragen:

  • Was liegt wirklich in meinem Einfluss?
  • Wo stoße ich an systemische Grenzen?
  • Was darf unperfekt sein?

Ein freundlicher Blick auf sich selbst ist kein Nachlassen – sondern professionelle Reife.

➡️ Weiterlesen:
 Wie Handlungssicherheit im Unterricht entstehen kann, zeigt  👉 „Klassenführung mit Beziehung – wie klare Techniken und echte Verbindung den Unterricht entlasten“

Wenn Selbstzweifel dauerhaft begleiten

In einem Beratungsgespräch können Selbstzweifel eingeordnet und entlastet werden – ohne Leistungsdruck, ohne Bewertung.

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